Bei unserem letzten Lunch and Learn war Dagmar Plieske vom BKK Landesverband Bayern bei uns zu Gast. Sie hielt eine spannende Präsentation über das Thema „Koordination agiler und traditioneller Methoden in IT-Projekten – Hybrides Projektmanagement“ bei unserer Veranstaltung.
Das Lunch and Learn Format ist eine monatliche Veranstaltung bei der BITS GmbH, bei welcher eine Kollegin oder ein Kollege etwa eine Stunde lang über ein informatives Thema referiert. Meist stehen Themen mit IT-Bezug im Fokus, um den internen Wissenstransfer zu gewährleisten: Zum Teil wird auch über einzelne Projekte oder Sonderthemen referiert. Die Veranstaltung findet zur Mittagszeit im Büro statt, und für das leibliche Wohl wird gesorgt. Nach einem geselligen Essen und Beisammensein folgt der Vortrag.
Dagmar Plieskes Vortrag bot spannende Einblicke in eine der zentralen Herausforderungen moderner Projektarbeit. Die Frage, wie man agile und traditionelle Ansätze effektiv kombinieren kann, um flexibel auf Veränderungen zu reagieren, beschäftigt viele Unternehmen.
Die nachstehend dargestellten Vor- und Nachteile beim hybriden Projektmanagement stellen dabei nur einen Teil der vorgestellten Themen dar:
Gemeinsame Ziele
Klare Zielsetzung und definierte Exit-Kriterien sind essenziell für den Projekterfolg. Sie bieten Orientierung und schaffen ein gemeinsames Verständnis darüber, was erreicht werden soll.
Vertrauensaufbau
Dagmar betonte die Bedeutung von Wertschätzung, offener Fehlerkultur und Selbstorganisation für den Aufbau von Vertrauen und die Förderung einer positiven Teamdynamik. Ein Umfeld, in dem sich Teammitglieder gegenseitig unterstützen und aufeinander verlassen können, ist entscheidend für den Erfolg eines Projekts.
Kommunikation
Effektive Kommunikation ist das Rückgrat jedes erfolgreichen Projekts. Dagmar hob die Bedeutung von verbindlichen Meilensteinen, regelmäßigen Projektstatusberichten und täglichen Stand-Ups hervor. Transparente Kommunikation schafft Klarheit und fördert das Verständnis für den aktuellen Stand des Projekts.
Lösungsorientierung
In einem dynamischen Projektumfeld ist Flexibilität der Schlüssel zum Erfolg. Dagmar betonte die Bedeutung von Lösungsorientierung und Offenheit für verschiedene Ansätze. Das KISS-Prinzip (Keep it simple, stupid) und die Bereitschaft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, helfen dabei, komplexe Probleme zu bewältigen und den Projekterfolg sicherzustellen.
Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der BITS GmbH konnten interaktiv die folgenden Erfolgsfaktoren im Projekt identifiziert werden:
- Gemeinsames Ziel: Ein klar definierter Launch-Termin, ein verbindlicher Business Case und definierte Exit-Kriterien schaffen eine klare Ausrichtung für das Projekt. Das Commitment aller Beteiligten ist dabei unerlässlich.
- Vertrauensaufbau: Wertschätzung, eine offene Fehlerkultur und die Förderung von Selbstorganisation in den Teams sind entscheidend, um Vertrauen aufzubauen. Unterstützung und Spaß am gemeinsamen Erfolg sowie das Feiern von Erfolgen sind dabei ebenso wichtig wie die Bereitstellung von Hilfestellung, wenn nötig.
- Kommunikation: Verbindliche Meilensteine, regelmäßige Projektstatusberichte (PPP) intern sowie die Teilnahme an Stand-Ups schaffen Transparenz und Orientierung im Projekt. Eine adressierbare Projektleitung und eine kundenorientierte Kommunikation nach außen fördern eine effektive Zusammenarbeit.
- Lösungsorientierung: Die Nutzung von Kompetenzen, Offenheit für verschiedene Ansätze und das Anwenden des KISS-Prinzips (Keep it simple, stupid) sind entscheidend für eine lösungsorientierte Herangehensweise. Flexibilität und die Bereitschaft, nicht nur zu reden, sondern auch aktiv umzusetzen, sind weitere wichtige Erfolgsfaktoren.
Wir möchten Dagmar Plieske herzlich für ihre inspirierende Präsentation und die wertvollen Einblicke, sowie das Teilen ihrer Erfahrungen als Projektmanagerin danken!



