Unterstützung eines Automobilherstellers bei der End-of-Support Migration
Das Ziel des Projekts war es, eine über Jahrzehnte gewachsene IT-Landschaft mit unterschiedlichen Applikationen rechtzeitig vor dem Support-Ende auf neue Applikations- und Betriebssystemversionen zu überführen.
Migration von 150 Applikationsservern.
Rund 100 Datenbanken waren von der Migration betroffen.
Rechtzeitig vor dem Support-Ende abgeschlossen.
Rund 1.000 Anwender waren betroffen.
Die Projektlaufzeit betrug zehn Monate.
Fünf BITS-Mitarbeiter und 17 Application Owner waren beteiligt.
Die größte Herausforderung bestand darin, jede bestehende Applikation hinsichtlich ihrer Funktionalität, Kritikalität und den Wechselwirkungen zu überprüfen sowie notwendige Anpassungen vorzunehmen, um eine reibungslose Migration sicherzustellen.
Die Aufgaben der BITS Mitarbeiter umfassten alle wichtigen Facetten des IT-Projektmanagements und IT-Consulting: von der fachgerechten Projektkommunikation und Projektplanung über verschiedene Workshops zur Wissensvermittlung und Diskussion der Anforderungen und möglichen Risiken bis hin zur Dienstleistersteuerung.
Weiterhin gehörte die Koordination und Kommunikation mit dem internen Rechenzentrum des Unternehmens zu den Aufgaben der BITS.
Die Herausforderung
Eine Herausforderung bestand darin, die Anforderungen und Abhängigkeiten für jedes einzelne System herauszufinden. Da es sich um eine gewachsene heterogene IT-Infrastruktur handelte, war es außerdem erforderlich, alle vorhandenen Wissensinseln aufzulösen. Hierfür erstellten die BITS-Projektmanager eine Applikationslandkarte mit Ansprechpartnern, Zuständigkeiten und Know-how-Trägern aller Systeme.
Eine tiefgehende Risikoidentifizierung sowie Aufwandsermittlung und Bestimmung der Anpassungsbedarfe waren ebenfalls Bestandteil der Projektplanung. Die zweite große Herausforderung stellte, wie in sehr vielen Projekten, die Zeit dar, da die Migration rechtzeitig zum Supportende abgeschlossen werden musste.
Im Folgenden ein Überblick über die Projekterfolgsfaktoren, die das BITS-Projektteam erfolgreich gemeistert hat:
Anforderungen und Impacts für jedes System herausfinden z.B. ausgelaufene Serviceverträge, inkompatible Software etc.
Anpassungen durchführen unter Beachtung der Konzernrichtlinien
Zeitplan einhalten, da End-of-Life des Betriebssystems
Migrationsbegleitung durch eigene Projektstruktur, Best Practice und Wissenstransfer an die jeweiligen Application Owner
Realisierung
Um die Migration erfolgreich durchzuführen, wurde ein detaillierter Migrationsplan ausgearbeitet. Darin wurden der Ablauf und die zu migrierenden Daten und Schnittstellen festgelegt.
Die Kommunikation erfolgte in Form von regelmäßigen Updates über den Projektstatus sowie verschiedenen Info-Sessions und Workshops.
Für die Umsetzung dieses Projekts stellte die BITS IT-Consultants, IT-Projektmanager und IT-Spezialisten zur Verfügung. Hierbei wurden folgende Aufgaben durch das BITS-Team übernommen: Definition des Status quo und Projektscope, Terminplanung, Projekt-Setup, Festlegen einer Projektstruktur, Migrationsbegleitung sowie Koordination und Aussteuerung von Dienstleistern.
Fazit
Projektrollen im Überblick
Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt:
Tools & Technologien
Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.
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Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner
FAQ
Fragen zu diesem Projekt
Gilt das Vorgehen nur für Betriebssysteme oder auch andere Software?
Im vorliegenden Projekt ging es konkret um das End-of-Life eines Betriebssystems, das Vorgehen lässt sich aber auf jede Software mit auslaufendem Support übertragen. Zentral ist, für jedes betroffene System Anforderungen und Auswirkungen zu ermitteln, etwa ausgelaufene Serviceverträge oder inkompatible Software. Die Methode aus Risikoidentifizierung, Aufwandsermittlung und Projektstruktur bleibt unabhängig vom konkreten Auslöser gleich.
Wie findet man Ansprechpartner für viele betroffene Systeme?
Ein zentraler Erfolgsfaktor im Projekt war, für jedes System zeitnah die passenden Ansprechpartner und Know-how-Träger zu finden. Darauf aufbauend wurden Anforderungen und Auswirkungen je System einzeln ermittelt. Eine eigene Projektstruktur half dabei, dieses Vorgehen über viele Systeme hinweg konsistent zu halten.
Wie werden Konzernrichtlinien bei den Anpassungen eingehalten?
Anpassungen an den betroffenen Systemen wurden im Projekt unter Beachtung der jeweiligen Konzernrichtlinien durchgeführt. Das betraf sowohl technische Anpassungen als auch den Umgang mit ausgelaufenen Serviceverträgen oder inkompatibler Software. So blieb die Migration auch bei unterschiedlichen Systemständen innerhalb der vorgegebenen Leitlinien.
Wer betreut die Systeme nach der Migration weiter?
Die Migration wurde durch eine eigene Projektstruktur mit Best-Practice-Vorgehen begleitet, inklusive Wissenstransfer an die jeweiligen Application Owner. Dadurch übernehmen nach Projektende die zuständigen Fachverantwortlichen die Systeme weiter, mit dem im Projekt aufgebauten Know-how. Das verringert die Abhängigkeit von externer Unterstützung nach Abschluss der Migration.
Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?
Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.
Was kostet ein Projekt?
Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.
Arbeiten Sie herstellerneutral?
Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.
Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?
Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.
Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?
Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.
Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?
Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.