Migration einer Legacy-Anwendung mit neuen Schnittstellen
Die Aufgabe in diesem Projekt bestand darin, eine über 20 Jahre alte Eigenentwicklung für die Verwaltung technischer Zeichnungen aufgrund von Supportende und Sicherheitsrisiken zu migrieren und zu modernisieren sowie eine neue GUI zu erstellen.
Eine über 20 Jahre alte Eigenentwicklung modernisiert.
Migration rechtzeitig vor dem Supportende.
Die Systeme blieben durchgehend verfügbar.
Die Eigenentwicklung verwaltete seit mehr als 20 Jahren die technischen Zeichnungen des Unternehmens und war über zahlreiche Schnittstellen mit anderen Systemen, Partnersystemen und Abteilungen verbunden. Für ihren Technologie-Stack lief der Support aus, und mit jedem Jahr ohne Aktualisierung wuchsen die Sicherheitsrisiken.
Weil die angebundenen Systeme lange Release-Zyklen hatten, ließ sich die Anwendung nicht isoliert erneuern – jede Änderung an den Schnittstellen musste mit den Partnersystemen und ihren Ansprechpartnern abgestimmt werden.
Die Herausforderung
Eine Herausforderung bestand darin, eine über 20 Jahre alte Legacy-Anwendung zu modernisieren, um sicherzustellen, dass sie weiterhin den Anforderungen des Unternehmens entspricht.
Eine weitere Herausforderung war die Interaktion mit anderen Systemen und Partnersystemen, die aufgrund der vielen unterschiedlichen Schnittstellen zu verschiedenen Abteilungen und Ansprechpartnern sehr komplex waren.
Interaktion mit komplexen Systemen und Partnersystemen
Lange Releasezyklen der betroffenen angebundenen Systeme
Realisierung
Das Projekt wurde agil nach der Scrum-Methode umgesetzt und umfasste mehrere Schritte: von der Analyse und Vorarbeit über Projektmanagement und Beratung bis hin zur Entwicklung und Überarbeitung der UX/UI.
Zunächst wurde eine umfassende Analyse der Legacy-Anwendung durchgeführt, um festzustellen, welche Teile der Anwendung aktualisiert werden müssen, um Support- und Sicherheitsrisiken zu minimieren. Ebenso wurde entschieden, um welche neuen Funktionen die Anwendung erweitert werden soll. Anschließend wurden die Ergebnisse dokumentiert und daraus wurde ein Projektkonzept erstellt.
Es folgte eine detaillierte Projektplanung mit Ressourcenzuweisung, Erstellung eines Zeitplans und Festlegung des Budgets. Es musste sichergestellt werden, dass alle Beteiligten eng zusammenarbeiten, damit das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann.
Neue Schnittstellen wurden implementiert, Sicherheitsprotokolle aktualisiert und die Performance der Anwendung optimiert. Um die Anwendung benutzerfreundlicher und intuitiver zu gestalten, wurde die GUI überarbeitet.
Detaillierte Projektplanung inkl. Ressourcenzuweisung, Erstellung eines Zeitplans und Festlegen des Budgets
Sicherstellen der engen Zusammenarbeit für einen erfolgreichen Projektabschluss
Implementierung neuer Schnittstelle, Aktualisierung der Sicherheitsprotokolle, Optimierung der Performance und Überarbeitung der UX/UI
Agiles Vorgehen nach Scrum
Erweiterung der Anwendung um neue Funktionen
Erarbeitung eines Projektkonzepts
Fazit
Die reibungslose Migration und Optimierung dieser über 20 Jahre alten Legacy-Anwendung beruht auch sehr auf der jahrzehntelangen Erfahrung und Expertise des BITS-Teams in diesen Technologien. Wissen über die alten Systeme gepaart mit den Kenntnissen moderner Architekturen, Technologien und Schnittstellen waren ein entscheidender Faktor, um die Migration effizient und sicher durchzuführen, ohne den Betrieb zu stören. Wir freuen uns sehr darüber, dieses anspruchsvolle Projekt erfolgreich durchgeführt zu haben.
Projektrollen im Überblick
Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt:
Tools & Technologien
Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.
Sprechen Sie mit uns.
Sie interessieren sich für unsere Projekte oder möchten mehr über vergleichbare Digitalisierungslösungen erfahren? Kontaktieren Sie uns unverbindlich. Wir zeigen Ihnen gerne, wie moderne KI und IT auch Ihr Unternehmen voranbringt.
Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner
FAQ
Fragen zu diesem Projekt
Lohnt sich eine Modernisierung nach über 20 Jahren Einsatz?
Im Projekt wurde eine über 20 Jahre alte Eigenentwicklung zur Verwaltung technischer Zeichnungen migriert und modernisiert, weil der Support ausgelaufen war und Sicherheitsrisiken entstanden. Das Alter der Anwendung war dabei kein Hinderungsgrund, sondern der eigentliche Anlass für das Projekt.
Was erschwert die Anbindung an bestehende Partnersysteme?
Die Legacy-Anwendung war über viele unterschiedliche Schnittstellen mit anderen Systemen und Partnersystemen sowie verschiedenen Abteilungen und Ansprechpartnern verbunden. Hinzu kamen lange Release-Zyklen der angebundenen Systeme, die bei der Planung berücksichtigt werden mussten.
Wurde bei der Migration auch die Benutzeroberfläche erneuert?
Ja, neben der technischen Migration wurde im Rahmen des Projekts auch eine neue grafische Benutzeroberfläche erstellt. Zusätzlich wurden neue moderne Schnittstellen ergänzt, um die Anwendung zukunftsfähig zu machen.
Worauf müssen Sie sich bei den Release-Zyklen angebundener Systeme einstellen?
Lange Release-Zyklen der angebundenen Partnersysteme wirken sich unmittelbar auf den Zeitplan einer Migration aus und müssen entsprechend eingeplant werden. Das betrifft insbesondere die Abstimmung mit den jeweiligen Abteilungen und Ansprechpartnern der Partnersysteme.
Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?
Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.
Was kostet ein Projekt?
Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.
Arbeiten Sie herstellerneutral?
Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.
Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?
Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.
Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?
Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.
Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?
Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.