Migration einer J2EE EJB 2 Applikation JBoss auf EJB 3 Wildfly
Ziel des Projekts war es eine in die Jahre gekommene Java Anwendungsarchitektur auf eine neuere technische Ebene zu heben. Im Detail ging es um die Ablösung von Entity Beans durch das Java Persistence API.
Erfahrung mit J2EE, EJB, JPA, JBoss und Wildfly.
Migration rechtzeitig vor dem Supportende.
Migration der laufenden produktiven Software.
Die Anwendung war über rund zehn Jahre gewachsen und folgte durchgehend einem modellgetriebenen Ansatz: Aus dem Datenmodell wurde die Persistenzschicht erzeugt, technisch auf Basis von J2EE mit EJB 2 Entity Beans auf einem JBoss-Applikationsserver. Für diesen Stand lief der Support aus – die Architektur stand am Ende ihres Lebenszyklus.
Zugleich war die Software produktiv im Einsatz und musste es während der gesamten Umstellung bleiben. Gefragt war deshalb kein Neubau, sondern eine Migration im laufenden Betrieb: von EJB 2 auf EJB 3 und von JBoss auf Wildfly.
Die Herausforderung
Neben Inkompatibilitäten verwendeter Libraries kam als besondere Herausforderung hinzu, den in den letzten 10 Jahren verfolgten modellgetriebenen Ansatz bei der Erzeugung der Persistenzschicht beizubehalten. Gleichzeitig musste die Architektur von EJB2 auf EJB3 geändert werden.
manuelle Migration reduzieren
manuelle Übertragungsfehler vermeiden
großes Projekt, viele Klassen und Codezeilen
umfangreiches Datenmodell
Entwickler auf EJB 3 mental einstimmen
alte Zöpfe abschneiden
Realisierung
Einarbeitung in das Projekt mit Hilfe von Reverse Engineering Methoden. Schrittweise pragmatische Umstellung der einzelnen Komponenten.
Entfernen der EJB 2 Persistenz Beans
Manuelle Migration eines Anwendungsfalls
Proof of Concept: Anwendungsfall auf neuer Technologie funktional
Umstellung der Generierung von EJBs zu POJO Klassen
Fazit
Projektrollen im Überblick
Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt.
Tools & Technologien
Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.
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Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner
FAQ
Fragen zu diesem Projekt
Was bedeutet die Migration von EJB 2 auf EJB 3 konkret?
Im Kern ging es darum, die bisherigen Entity Beans durch das Java Persistence API abzulösen und damit den Technologiebruch von EJB 2 auf EJB 3 zu vollziehen. Bei einem umfangreichen Datenmodell betrifft das viele Klassen und Codezeilen, weshalb der manuelle Anteil an der Migration bewusst reduziert wurde.
Wie werden manuelle Übertragungsfehler dabei vermieden?
Die Migration wurde so angelegt, dass der manuelle Anteil an der Umstellung reduziert wurde, um Übertragungsfehler zu vermeiden. Das war bei der großen Zahl an Klassen und Codezeilen in diesem Projekt eine der zentralen Voraussetzungen für eine saubere Umstellung.
Wie werden Entwickler auf die neue EJB-3-Architektur eingestimmt?
Ein Teil der Herausforderung bestand darin, die Entwickler mental auf EJB 3 einzustimmen und von den bisherigen Arbeitsweisen mit EJB 2 zu lösen. Diese Umstellung wurde als ebenso wichtig eingeschätzt wie die technische Migration selbst.
Lohnt sich die Migration auch bei kleineren Datenmodellen?
Die Herausforderungen im Projekt ergaben sich unter anderem aus dem großen Umfang mit vielen Klassen und Codezeilen sowie einem umfangreichen Datenmodell. Der Technologiebruch von EJB 2 auf EJB 3 selbst besteht aber unabhängig von der Projektgröße, sodass sich der grundsätzliche Ablauf auch auf kleinere Anwendungen übertragen lässt.
Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?
Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.
Was kostet ein Projekt?
Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.
Arbeiten Sie herstellerneutral?
Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.
Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?
Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.
Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?
Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.
Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?
Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.