Case Study

Zwei-Faktor-Authentifizierung für einen Nutzfahrzeughersteller

Neben einem Benutzernamen und einem Passwort ist heutzutage in vielen digitalen Bereichen eine weitere Sicherheitsmaßnahme erforderlich, um sich vor Angriffen von außen zu schützen.

Projekt
Zwei-Faktor-Authentifizierung für ein Portal
Einsatz
Registrierung · rund 50 angebundene Applikationen
Kern
IT-Sicherheitsvorgaben · modernisierte Architektur · planmäßig
Basis
Java · Tomcat · Azure Cloud · F5
Jahr
2023
Sicher
Portal:

Anpassung nach den IT-Sicherheitsvorgaben des Konzerns.

2FA
Cybersicherheit:

Zwei-Faktor-Authentifizierung als Maßnahme für mehr Sicherheit.

Planmäßig
Umsetzung:

Das Projekt lief im Zeitplan.

Modernisiert
Architektur:

An aktuelle Standards angepasst.

Ausgangssituation im Projekt: Zwei-Faktor-Authentifizierung für einen Nutzfahrzeughersteller

Für einen weltweit führenden Anbieter von Nutzfahrzeugen und Transportlösungen hat die BITS bei der Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung auf einem After-Sales-Portal unterstützt. Hierbei hat die BITS die Betreuung des Projekts bzw. die Projektleitung und das Architektur-Consulting übernommen.

Die Herausforderung

Die bestehende Registrierungskomponente für interne und externe Webzugriffe musste nicht nur mit Blick auf die aktuelle und zukünftige IT-Architektur sowie Konzernrichtlinien zur Informationssicherheit zukunftssicher angepasst werden, sondern auch den Anforderungen weiterer Konzernapplikationen mit externen Nutzerzugriffen gerecht werden. Dazu mussten die spezifischen Anforderungen aus ca. 50 Applikationen qualifiziert und in die Zielarchitektur übertragen werden.

Zusätzlich war der sportliche Zeitplan zu berücksichtigen, da das Projekt nicht verschiebbar war und zu einem festen Termin abgeschlossen werden musste.

Anpassung der bestehenden Registrierungskomponente mit Blick auf die aktuelle und zukünftige IT-Architektur sowie Konzernrichtlinien zur Informationssicherheit

Qualifikation spezifischer Anforderungen aus ca. 50 Applikationen und Übertragung in die Zielarchitektur

Einhalten des Zeitplans

Berücksichtigung der Anforderungen weiterer Konzernapplikationen

Realisierung

Die Kommunikation zwischen den BITS-Projektleitern und dem Kunden erfolgte in Form von Meetings und Workshops.

Im Rahmen von Architekturmeetings wurden mit den BITS-Experten technische Konzepte entwickelt und bewertet, welche vom Kunden bestätigt werden mussten.

Dafür wurden die Anforderungen an das Portal aus verschiedenen technischen Perspektiven analysiert, um Schnittstellen und Synergien mit der IT-Architektur des Auftraggebers zu erkennen. Im Zuge dessen wurden die jeweiligen Zuständigkeiten und Rollen festgelegt, um die Zielarchitektur optimal an den Konzernrichtlinien auszurichten.

Weiterhin wurden mit den BITS-Experten relevante Use Cases für den Fachbereich erarbeitet.

An dem Projekt arbeiteten 1-2 Projektmanager der BITS, sowie drei Personen aus dem Core Team. Zudem waren zehn weitere Applikationsverantwortliche und drei Ansprechpartner aus weiteren Fachbereichen involviert.

Fazit

Projektrollen im Überblick

Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt:

IT-Architektur
IT-Consulting/Beratung
IT-Projektleitung

Tools & Technologien

Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.

Apache Tomcat
Azure Cloud
F5 Firewalls
Java
Klassisches Projektmanagement
Kontakt

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Marc, Geschäftsführer bei der BITS GmbH

Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner

[email protected]
+49 89 121 585-0

FAQ

Fragen zu diesem Projekt

Skaliert die 2FA-Einführung auch mit weniger als 50 Applikationen?

Im vorliegenden Projekt mussten spezifische Anforderungen aus rund 50 Applikationen qualifiziert und in eine gemeinsame Zielarchitektur übertragen werden. Bei weniger angebundenen Systemen verringert sich dieser Abstimmungsaufwand entsprechend, das grundsätzliche Vorgehen zur Anpassung der Registrierungskomponente bleibt aber vergleichbar. Die Komplexität skaliert mit der Anzahl der beteiligten Applikationen, nicht mit der Methode selbst.

Muss die Registrierungskomponente für 2FA neu gebaut werden?

In diesem Projekt wurde die bestehende Registrierungskomponente angepasst statt komplett neu entwickelt, mit Blick auf die aktuelle und zukünftige IT-Architektur sowie die Konzernrichtlinien zur Informationssicherheit. Das setzt voraus, dass Ihre vorhandene Komponente grundsätzlich erweiterbar ist. Wie umfangreich die Anpassung ausfällt, hängt vom jeweiligen Ausgangssystem ab.

Wie hält man einen festen Termin bei einem 2FA-Projekt ein?

Der Zeitplan war in diesem Projekt nicht verschiebbar, da ein fester Termin einzuhalten war. Risikoidentifizierung und die Qualifikation der Anforderungen aus den rund 50 angebundenen Applikationen wurden deshalb früh im Projekt vorangetrieben. Die Projektleitung lag bei der BITS, wodurch Zeitplan und Anforderungen aus weiteren Konzernapplikationen eng aufeinander abgestimmt werden konnten.

Wie berücksichtigt die 2FA-Einführung Konzern-Sicherheitsvorgaben?

Die Anpassung der Registrierungskomponente erfolgte unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen IT-Architektur sowie der Konzernrichtlinien zur Informationssicherheit. Zusätzlich wurden Anforderungen weiterer Konzernapplikationen in die Zielarchitektur einbezogen. So wurde die neue Authentifizierung nicht isoliert für ein Portal, sondern im Einklang mit den konzernweiten Sicherheitsvorgaben eingeführt.

Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?

Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.

Was kostet ein Projekt?

Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.

Arbeiten Sie herstellerneutral?

Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.

Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?

Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.

Zum Einstiegsangebot

Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?

Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.

Managed Services & Betrieb

Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?

Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.

Enablement & Academy