Case Study · Automotive & Zulieferer

Qualitätsmanagement-Software: Ablösung durch webbasierte Konzernlösung

In diesem Projekt wurde eine in die Jahre gekommene Softwareanwendung im Bereich Qualitätsmanagement, über die unter anderem Qualitätsmängel von zugekauften Teilen abgewickelt wurden, durch eine Eigenentwicklung einer anderen Tochtergesellschaft abgelöst.
Die BITS übernahm in diesem Projekt die IT-Projektleitung und sorgte für eine erfolgreiche und termingerechte Ablösung und Einführung der Softwareanwendung.

Projekt
Ablösung einer Qualitätsmanagement-Software
Einsatz
Abwicklung von Qualitätsmängeln zugekaufter Teile
Kern
IT-Projektleitung · klassisch und agil · 24 Monate
Basis
MS-SQL Server · SAP Business Warehouse · AWS · Jira
Branche
Automotive & Zulieferer
Klassisch & agil
Vorgehen:

Gemischte Vorgehensmodelle im Projektmanagement der Konzerntöchter.

2
Lösungen:

Zusammenführung zweier unterschiedlicher Lösungen.

24 Monate
Projektlaufzeit:

Projektmanagement über 24 Monate im Konzernumfeld.

Partner
Zusammenarbeit:

Die Zusammenarbeit mit der BITS GmbH sicherte die termingerechte Einführung.

Zwei Teilkonzerne desselben Konzerns arbeiteten im Qualitätsmanagement mit zwei verschiedenen Softwareanwendungen: Die eine Tochtergesellschaft nutzte eine über Jahre gewachsene Anwendung, die andere hatte für dieselben Aufgaben eine webbasierte Eigenentwicklung aufgebaut.

Beide Häuser unterschieden sich nicht nur in der Software, sondern auch in ihrer Arbeitsweise – das eine plante seine Projekte klassisch nach dem Wasserfall-Modell, das andere arbeitete agil nach Scrum. Der Konzern wollte die Qualitätsprozesse dennoch auf ein gemeinsames System zusammenführen und übertrug BITS die IT-Projektleitung für diese Ablösung.

Die Herausforderung

Die Aufgabe in diesem Projekt bestand darin, zwei bestehende Qualitätsmanagement-Softwareanwendungen aus unterschiedlichen Teilkonzernen durch ein gemeinsames System abzulösen.

Neben den fachlichen Anforderungen stellten sich die unterschiedlichen Unternehmenskulturen der beiden Teilkonzerne und deren unterschiedliche Vorgehensmodelle im Projektmanagement als größte Herausforderung bei der Umsetzung dieses Projektes dar.

Auf der einen Seite wurde das Projekt nach dem klassischen Wasserfall-Modell geplant und geleitet. Auf der anderen Seite wurde agil nach Scrum vorgegangen.

Technisch lag die Herausforderung bei der Integration und Übernahme der zahlreichen Daten aus der alten Softwarelösung.

Unterschiedliche Unternehmenskulturen der Teilkonzerne

Unterschiedliche Vorgehensmodelle im Projektmanagement

Integration und Übernahme der zahlreichen Daten aus der alten Softwareanwendung

Realisierung

Vor Projektbeginn wurde eine Markt-/Vergleichsanalyse verschiedener Systeme durchgeführt und anschließend die bestehende Softwarelösung einer der beiden Tochtergesellschaften als zukünftige Lösung ausgewählt, da sie im Vergleich zu den anderen Softwarelösungen eine höhere Wirtschaftlichkeit und bessere Usability als die Alternativsysteme aufwies.

Vor der Ablösung der zweiten, und der Einführung der neuen globalen Softwarelösung wurde eine ausführliche Analyse der verschiedenen Konzernlandschaften durchgeführt. Dabei wurden unter anderem alle Schnittstellen und die verschiedenen Szenarien analysiert. Des Weiteren wurden die notwendigen Ansprechpartner, zuständigen Abteilungen sowie die Lieferanten identifiziert und mit in den Umstellungsprozess eingebunden.

Ziel war es unter anderem, dass bestehende Schnittstellen zwischen den Konzernen möglichst unverändert bleiben und die Umsetzung der neuen Softwarelösung mit geringstmöglichem Aufwand und Kosten erfolgt.

Um den Zugang zur Anwendung zu vereinfachen und die Sicherheit zu erhöhen wurde für die Konzernmitarbeiterinnen und Konzernmitarbeiter Single Sign-on implementiert.

Für die Lieferanten war das Webportal teilweise neu, so dass diese integriert und geschult werden mussten, um sicherzustellen, dass sie die neue Anwendung verstehen und effektiv nutzen können.

Das Projekt wurde mit Hilfe der Experten der BITS im Zeitraum von 2 Jahren erfolgreich abgeschlossen.

01

Ausführliche Analyse der verschiedenen Konzernlandschaften

02

Analyse aller Schnittstellen und verschiedener Szenarien

03

Identifikation der notwendigen Ansprechpartner, zuständigen Abteilungen sowie der Lieferanten und Einbindung in den Umstellungsprozess

04

Umsetzung der neuen Softwareanwendung mit geringstmöglichem Aufwand und Kosten

05

Implementierung von Single Sign-on für Konzernmitarbeiter

06

Schulung der Lieferanten

Fazit

Die BITS hat bei der Ablösung unserer langjährigen Qualitätsmanagement-Softwareanwendung durch eine adaptierte, webbasierte Konzernlösung hervorragende Arbeit geleistet. Dank ihrer IT-Consultants und IT-Projektmanager konnten wir die beiden Lösungen erfolgreich zusammenführen und unternehmenskulturelle Herausforderungen vorbildlich meistern. In 24 Monaten hat die BITS einen maßgeblichen Beitrag zur Implementierung einer effizienteren und wirtschaftlicheren Lösung geleistet, die unsere internen Abläufe, organisatorischen Strukturen sowie Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten optimiert hat.

Johannes Vogl
Product Owner eQ²-System, MAN Truck & Bus SE

Projektrollen im Überblick

Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt:

IT-Consulting
IT-Projektleitung

Tools & Technologien

Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.

AWS Amazon Web Services
Datenschutz
Datenübertragung
ERP
JIRA
Legacy Systeme
Microsoft Teams
MS-SQL Server
SAP Business Warehouse
Scrum
Kontakt

Sprechen Sie mit uns.

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Marc, Geschäftsführer bei der BITS GmbH

Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner

[email protected]
+49 89 121 585-0

FAQ

Fragen zu diesem Projekt

Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?

Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.

Was kostet ein Projekt?

Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.

Arbeiten Sie herstellerneutral?

Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.

Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?

Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.

Zum Einstiegsangebot

Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?

Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.

Managed Services & Betrieb

Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?

Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.

Enablement & Academy