Kosteneinsparung bei SAP-Systemen: weniger Speicher, mehr Performance
Beim regulären Datenbank-Housekeeping fiel einem Automobilhersteller auf, dass Speicherverbrauch und Kosten seiner SAP-Systeme weit über den Richtwerten des Herstellers lagen. Zugleich litt die Performance einzelner Tabellen. Ziel war, das Wachstum zu stoppen, den Speicherverbrauch zu senken und so kurz- wie langfristig Kosten im siebenstelligen Bereich pro Jahr einzusparen. BITS analysierte mit einem technischen Team des Kunden die Ursachen, leitete Maßnahmen ab und steuerte deren Umsetzung – mit Schwerpunkt auf Projektplanung und fachlichem Projektmanagement.
Gesamtmenge Speicher der fünf größten Systeme.
Einsparpotenzial im siebenstelligen Euro-Bereich pro Jahr.
Umsetzung der Einsparung im laufenden Betrieb.
SAP gibt als Hersteller Richtwerte vor, welche Wachstumsraten des Speicherverbrauchs im regulären Betrieb zu erwarten sind. Beim Abgleich mit diesen Vorgaben zeigte sich, dass die Entwicklung der SAP-Systeme des Automobilherstellers deutlich davon abwich – und mit dem Speicher wuchs die Rechnung.
Ein Teil der betroffenen Systeme war produktionskritisch und musste rund um die Uhr verfügbar bleiben; Eingriffe in Datenbanken und Tabellen kamen deshalb nur nach einer sorgfältigen Risikoanalyse in Frage. Für Analyse und Umsetzung stellte der Kunde ein technisches Team, das BITS im Projekt fachlich steuerte.
Die Herausforderung
Die Herausforderungen stellten sich in unterschiedlichen Dimensionen dar. So war es zunächst nötig auf einer hohen technischen Ebene festzustellen, welche Systeme in welcher Plattform den meisten Verbrauch und die größten Wachstumsraten verursachten. Danach konnte im Rahmen einer Potenzialanalyse bestimmt werden, in welchem Bereich die schnellsten und effektivsten Ergebnisse erzielt werden können.
Zudem sollten im Rahmen des Projekts die sinkenden Performancewerte der betroffenen Systeme analysiert und verbessert werden.
Dadurch, dass es sich bei den identifizierten Systemen teilweise um produktionskritische Systeme handelte, wurde nach einer Risikoanalyse der Weg mit dem geringsten Risiko gewählt.
Potentialanalyse
Umsetzungsstrategie
Performance-Optimierung
Risikoanalyse
24/7 Uptime sicherstellen
Realisierung
Nach der technischen Analysephase folgte die Ableitung der notwendigen Maßnahmen und die Validierung der Optionen im Hinblick auf deren Machbarkeit in Abstimmung mit den Plattform-Ownern und dem SAP-Basis Team.
In Abhängigkeit der technischen Anforderungen und des Zusammenspiels von internen Prozessen der IT-Infrastruktur wurde ein Meilensteinplan inklusive konkreter Maßnahmen erarbeitet, mit dem die größten Ansatzpunkte und Effekte erreicht werden sollen.
Identifikation der größten Systeme und Tabellen
Ausarbeitung technischer Maßnahmen
Reduzierung der größten Systeme
Prozesse zur Löschung von überflüssigen Daten
Etablierung eines Monitorings
Steigerung der Performance
Fazit
Nach der Freigabe des geplanten Vorgehens verlagerte sich der Schwerpunkt zur aktuellen Phase des Projekts, der Umsetzung.
Die ersten Maßnahmen wurden mit hohen Erwartungen gestartet und die Entscheidung für den sicheren Weg hat sich sofort als die korrekte erwiesen. Denn die technische Umsetzung stellt erneut eine Reihe von Herausforderungen.
Die Durchführung der geplanten Maßnahmen ist aktuell in Gang und wird über mehrere Wochen umgesetzt.
BITS begleitet das Projekt weiterhin bei der Klärung der aufkommenden Fragestellungen im Rahmen der Umsetzung sowie in der Projektsteuerung. Da mittlerweile auch die Dienstleister und SAP als Hersteller beteiligt sind, hat sich der Fokus von der technischen Analyse stark zur Projektsteuerung verschoben.
Projektrollen im Überblick
Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt.
Tools & Technologien
Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.
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Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner
FAQ
Fragen zu diesem Projekt
Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?
Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.
Was kostet ein Projekt?
Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.
Arbeiten Sie herstellerneutral?
Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.
Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?
Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.
Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?
Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.
Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?
Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.