Case Study · Gesundheitswesen

Web-Applikation und App für die Nachsorge von Brustkrebspatientinnen

In der PRISMA-Studie unter Leitung des Klinikums rechts der Isar der TU München (MRI) ist BITS Konsortialpartner für die technische Infrastruktur – gemeinsam mit der AIM-Apps in Medicine GmbH, der AOK Bayern, der DAK Gesundheit und der Siemens Betriebskrankenkasse (SBK). BITS hat das PRISMA-Portal und die App „Meine Busenfreundin“ entwickelt. An der Studie beteiligen sich 30 Brustzentren in ganz Bayern. Gefördert wird sie mit 3,46 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

BITS verantwortet IT-Projektleitung, Konzeption und Architektur, das Web-Portal zur Studienverwaltung, die digitalen Fragebögen in der App sowie Betrieb und Second- und Third-Level-Support.

Projekt
PRISMA-Studie · Portal und App „Meine Busenfreundin“
Einsatz
Studienverwaltung · digitale Fragebögen · Nachsorge
Kern
Technische Infrastruktur als Konsortialpartner · 30 Brustzentren
Basis
Angular · Ionic · Java · Hibernate · iOS/Android
Branche
Gesundheitswesen
100%
Digitalisierung:

Aufbau der digitalen Infrastruktur zur Durchführung der Studie.

100%
Web & mobile:

Webbasierte Portal-Plattform und mobile App für Android und iOS.

Alarme
Schnittstellen:

Schnittstellen zu Fremdsystemen und Hinweise auf Auffälligkeiten.

Partner
Konsortium:

BITS als Konsortialpartner für die technische Infrastruktur.

Web-Applikation und App für die Nachsorge von Brustkrebspatientinnen

Brustkrebs gehört mit rund 70.000 Neuerkrankungen im Jahr zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Für Patientinnen mit hormonsensitivem Mammakarzinom ist die Behandlung auch nach Operation, Chemo- und Strahlentherapie nicht beendet: Es folgt eine jahrelange Antihormontherapie, die das Risiko eines Rückfalls halbiert.

Viele Patientinnen setzen die Medikamente dennoch innerhalb der ersten zwei Jahre ab. Gründe sind die psychische Belastung durch die Erkrankung und die Nebenwirkungen der Einnahme.

Hier setzt PRISMA an – Primäres hormonsensitives Mammakarzinom. Ziel ist eine digitale, bedarfsgerechte Nachsorge, die Therapietreue und Lebensqualität verbessert und damit Rückfälle verhindern hilft.

Die Herausforderung

Die Studie stellt besondere Anforderungen an die Technik: Die App der Patientinnen und das Portal der Brustzentren müssen über eine Schnittstelle verbunden sein, auf die allein das behandelnde Zentrum Zugriff hat. Wiederholt auffällige Angaben müssen das Zentrum verlässlich erreichen, damit eine Fachkraft beraten kann. Und die Lösung muss den Vergleich zweier Gruppen über 400 Probandinnen tragen – über die gesamte Laufzeit der Studie.

Risiko eines Rückfalls minimieren

Digitale, bedarfsgerechte Versorgung

Aufbau digitale Infrastruktur

Entwicklung eines Web-Portals

Erweiterung einer mobilen App

Einfache, verständliche UI/UX

Datenschutz und Sicherheit

Realisierung

Als einer der Konsortialpartner kümmert sich die BITS in dem durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geförderten Projekt um die technische Realisierung der digitalen Infrastruktur. Unsere Aufgaben sind neben der IT-Projektleitung die IT-Konzeption, IT-Architektur und Entwicklung des Web-Portals zur Verwaltung der Studie und die Umsetzung der digitalen Fragebögen innerhalb der App „Meine Busenfreundin“.

Über eine Schnittstelle ist die App mit der neu entwickelten, webbasierten Plattform PRISMA verbunden, auf die nur das behandelnde Brustzentrum Zugriff hat. Bei wiederholt auffälligen Angaben durch die Patientin informiert PRISMA das Brustzentrum. Dort kann sich dann eine Fachkraft direkt mit der Patientin in Verbindung setzen und beratend zur Seite stehen.

Zunächst wird dies an 400 Probandinnen im Rahmen einer Studie untersucht. Dabei wird eine Hälfte die App benutzen und die andere Hälfte eine konventionelle Nachsorge erhalten. Durch den Vergleich dieser beiden Gruppen im Hinblick auf Therapietreue und Lebensqualität wird der Nutzen der digitalen Versorgung geprüft.

01

Konzeption der digitalen Lösung

02

Entwicklung einer Web-Plattform

03

Erweiterung der mobilen App (PWA, iOS, Android)

04

System-Schnittstellen

05

Aufbau der IT Infrastruktur

06

Betrieb der Lösung für die Laufzeit der Studie

07

Schulung der Anwender aus den Brustkrebszentren

08

Second- und Third-Level Support

Fazit

Porträt: Prof. Dr. Marion Kiechle

Zusammen mit der BITS GmbH als technischem Partner für die Entwicklung des PRISMA-Portals und der mobilen App haben wir die PRISMA-Studie erfolgreich begonnen. Wir wollen mit dieser neuen Versorgungsform die Lebensqualität und Therapietreue von Brustkrebspatientinnen verbessern.

Porträt: Prof. Dr. Marion Kiechle
Prof. Dr. Marion Kiechle
Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München

Projektrollen im Überblick

Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt.

Backend Entwicklung
DevOps
Fullstack Entwicklung
Infrastruktur / Betrieb
IT- / System Architektur
IT-Consulting/Beratung
IT-Projektleitung
IT-Qualitätssicherung
IT-Strategie
Mobile / App Entwicklung
Schulungen & Support
Software Architektur

Tools & Technologien

Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.

Agile
Android
Angular
App Entwicklung
Backup
Confluence
CSS
Datenschutz
Datenübertragung
Design
Hibernate
HTML
Ionic
iOS
Java
Javascript
JIRA
Json
Legacy Systeme
Linux Server
MySQL
Progressive Web Apps (PWA)
Responsive Web
REST
Schnittstellen
Scrum
SCSS
Security
Spring
Spring Boot
SQL
Typescript
Unit Testing
Web-Applikationen
Websockets
Kontakt

Sprechen Sie mit uns.

Sie interessieren sich für unsere Projekte oder möchten mehr über vergleichbare Digitalisierungslösungen erfahren? Kontaktieren Sie uns unverbindlich. Wir zeigen Ihnen gerne, wie moderne KI und IT auch Ihr Unternehmen voranbringt.

Marc, Geschäftsführer bei der BITS GmbH

Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner

[email protected]
+49 89 121 585-0

FAQ

Fragen zu diesem Projekt

Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?

Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.

Was kostet ein Projekt?

Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.

Arbeiten Sie herstellerneutral?

Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.

Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?

Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.

Zum Einstiegsangebot

Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?

Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.

Managed Services & Betrieb

Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?

Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.

Enablement & Academy