Schnittstelle zu SAP zum Austausch von Preisen auf Basis von Fahrzeugparametern
Internationalisierung einer Applikation für 21 ESA-Märkte und Importeure
Ziel des Projekts war es eine im Jahr 2020 entwickelte Java Business Anwendung zur Angebotskalkulation von Fahrzeug-Serviceverträgen für den internationalen Einsatz weiterzuentwickeln.
Internationalisierung mit 17 Sprachen.
Preislogiken in 14 Währungen.
Drei Importeur-Länder und sechs Importeure.
Im ersten Schritt wurde die Applikation um Funktionen zur Mehrsprachigkeit und Mehrwährungsfähigkeit erweitert, um den anschließenden Applikations-Rollout in 21 ESA-Märkte zu ermöglichen.
Nach der Produktivsetzung der Internationalisierung wurde in einem zweiten Schritt der Benutzerkreis sowie der Funktionsumfang der Applikation um „Importeure“ erweitert.
Die Herausforderung
Die Herausforderung bestand darin sicherzustellen, dass alle relevanten Sprachen und Landesspezifika (Währung, Formulare, Oberflächen, etc.) für einen globalen Rollout sowie die Umsetzung der jeweiligen landesspezifischen Kalkulation und des Drucks vollständig implementiert werden.
Schnittstelle zur Printing Press
Entwicklung eines Versionskonzepts zur Vermeidung von Inkonsistenzen
Anbindung an ein neues Konzernübergreifendes Registrierungsprojekt
Vollständige Hinterlegung aller relevanten Stammdaten, Plankosten, Userverwaltung etc.
Realisierung
Die BITS übernahm alle erforderlichen Leistungen, von der Konzeption und Abstimmung fachlicher Anforderungen unter Einbindung aller beim Kunden beteiligten Personenkreise, über die Sprintplanung, Umsetzung und Einführung von Changes und Neuentwicklungen, bis hin zur Schulung und Wartung der eingeführten Systeme.
Die BITS stellte für die Koordinierung der Entwicklungstätigkeiten einen Projektleiter, zur Umsetzung ein Entwicklungsteam und für die Qualitätssicherung ein Testteam.
Die Umsetzung erfolgte auf folgender technischer Basis:
Umsetzung als browserbasierte Anwendung (lauffähig im Microsoft Internet Explorer / Edge, Firefox, Chrome)
Zentraler Anwendungsserver (Apache Tomcat)
Zentraler Datenbankserver (Oracle)
Betrieb in der konzernweiten IT-Infrastruktur
Fazit
Die vielen positiven Rückmeldungen von den Anwendern sowie der Wunsch der Importeure, mit unserer neuen Applikation arbeiten zu wollen, zeigen mir, dass wir in den letzten 2 Jahren alle einen super Job gemacht haben.
Projektrollen im Überblick
Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt.
Tools & Technologien
Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.
Sprechen Sie mit uns.
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Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner
FAQ
Fragen zu diesem Projekt
Was bedeutet die Erweiterung für 21 ESA-Märkte technisch?
Die Internationalisierung bedeutete vor allem eine Funktionserweiterung der bestehenden Java-Anwendung für Fahrzeug-Serviceverträge, damit sie in den 21 ESA-Märkten sowie von Importeuren genutzt werden konnte. Dazu gehörte unter anderem die vollständige Hinterlegung aller relevanten Stammdaten, Plankosten und der Userverwaltung.
Wie tauscht die SAP-Schnittstelle Fahrzeugpreise aus?
Für den Preisaustausch wurde eine eigene Schnittstelle zu SAP entwickelt, die Preise anhand der jeweiligen Fahrzeugparameter bereitstellt. Diese Anbindung war neben der Schnittstelle zur Printing Press einer der zentralen technischen Bausteine der Internationalisierung.
Wie verhindert das Versionskonzept Inkonsistenzen?
Für diesen Zweck wurde ein eigenes Versionskonzept entwickelt, das Inkonsistenzen zwischen den verschiedenen Marktversionen der Anwendung vermeiden sollte. Damit blieb die Anwendung trotz der Erweiterung für 21 ESA-Märkte und Importeure konsistent nutzbar.
Wie bindet die Anwendung das neue Registrierungsprojekt an?
Die bestehende Anwendung für Fahrzeug-Serviceverträge wurde gezielt an das neue, konzernübergreifende Registrierungsprojekt angebunden, statt eine separate Lösung zu betreiben. Diese Anbindung war Teil der Funktionserweiterung für die zusätzlichen Märkte und Importeure.
Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?
Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.
Was kostet ein Projekt?
Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.
Arbeiten Sie herstellerneutral?
Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.
Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?
Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.
Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?
Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.
Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?
Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.