Migration einer Java-Anwendung nach Docker und Kubernetes
In diesem Projekt bestand die Aufgabe darin, eine Hotelmanagement-Software bestehend aus Java Backend, relationaler Datenbank und Angular Frontend von einer nativen Server-Umgebung in einen Kubernetes-Cluster zu migrieren. Gleichzeitig wurde der Kubernetes-Cluster konzipiert, neu aufgebaut und in Betrieb genommen.
Java-Business-Anwendung in einer nativen Server-Umgebung.
Migration nach Docker und Aufbau des Kubernetes-Clusters.
Inbetriebnahme im neuen Kubernetes-Cluster.
Das Projektteam der BITS übernahm alle technischen Rollen und Aufgaben in diesem Projekt, angefangen von der Planung und dem Aufbau eines neuen produktiven Kubernetes-Clusters, der Containerisierung der vorhandenen Java-Business-Anwendung sowie der Migration aller Server-Umgebungen einschließlich Entwicklungs-, Test- und Live-Umgebung.
Die Herausforderung
Die Herausforderung bestand darin, die vorhandene Java-Business-Applikation zu analysieren, mit Hilfe von Docker zu containerisieren, einen neuen Kubernetes-Cluster aufzusetzen und die Anwendung mit allen ihren Umgebungen und Schnittstellen dort zu deployen und in Betrieb zu nehmen.
Eine weitere Aufgabe bestand darin, den Umstieg von einer monolithischen Anwendungsstruktur zu einer containerisierten Umgebung zu managen.
Darüber hinaus gab es das Ziel, eine CI/CD-Pipeline zu implementieren, um eine vollautomatische Bereitstellung in einer Testumgebung zu ermöglichen.
Außerdem durfte auch der produktive Betrieb der Plattform durch das Migrationsprojekt nicht beeinträchtigt werden.
Migration im produktiven Betrieb
Neuer Kubernetes Cluster
Time & Budget
Realisierung
Nachdem die neue Kubernetes Cluster Umgebung konzipiert war, wurde die Umstellung mit dem Einsatz von Rancher bewerkstelligt.
Die Java Business Anwendung wurde mit Hilfe von Docker containerisiert.
Zusätzlich wurde eine CI/CD-Pipeline eingeführt, um automatische Deployments zu ermöglichen. Dies verbesserte die Effizienz des Entwicklungsteams und ermöglichte eine schnellere und zuverlässigere Bereitstellung von Softwareaktualisierungen.
Die Migration der Anwendung auf Docker und Kubernetes hat die Flexibilität und Skalierbarkeit der Anwendung deutlich verbessert. Durch die Umstellung auf containerisierte Bereitstellung können Änderungen an der Anwendung nun effizienter und mit praktisch keinen Ausfallzeiten vorgenommen werden. Darüber hinaus hat die Einführung einer CI/CD-Pipeline die Geschwindigkeit und Effizienz des Bereitstellungsprozesses deutlich erhöht.
Die BITS übernahm bei der Umsetzung alle IT-Rollen von Konzeption über die Projektleitung und individuelle Entwicklung bis hin zum Betrieb der fertigen Lösung. Auch die ständige Weiterentwicklung erfolgt durch die BITS.
Fazit
Als 100%iges Tochterunternehmen der BITS GmbH arbeiten wir, die customice GmbH, schon sehr lange erfolgreich mit der BITS als strategischem IT-Partner zusammen. Mit diesem Projekt haben wir unsere Hotelmanagement-Plattform hinsichtlich Agilität, Zuverlässigkeit und Stabilität weiter ausgebaut und freuen uns sehr, die breit gefächerten individuellen Anforderungen unserer Kunden zukünftig noch einfacher in unser System integrieren zu können.
Projektrollen im Überblick
Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt.
Tools & Technologien
Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.
Sprechen Sie mit uns.
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Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner
FAQ
Fragen zu diesem Projekt
Funktioniert die Kubernetes-Migration auch für andere Java-Anwendungen?
Das im Projekt verfolgte Vorgehen, eine monolithische Java-Anwendung mit relationaler Datenbank und Angular-Frontend in einen Kubernetes-Cluster zu überführen, ist nicht auf Hotelmanagement-Software beschränkt. Entscheidend ist, dass sich Backend, Datenbank und Frontend containerisieren lassen und sich der Umstieg von der monolithischen Struktur zur containerisierten Umgebung schrittweise managen lässt. Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach Ihrer jeweiligen Anwendungsarchitektur.
Blieb die Hotelmanagement-Plattform während der Migration im Betrieb?
Der produktive Betrieb der Plattform durfte durch das Migrationsprojekt nicht beeinträchtigt werden, das war eine explizite Vorgabe. Backend, Datenbank und Frontend wurden deshalb so in den neu aufgebauten Kubernetes-Cluster überführt, dass der laufende Betrieb nicht unterbrochen wurde. Der Umstieg von der monolithischen Struktur zur containerisierten Umgebung wurde entsprechend gesteuert.
Wie sichert die CI/CD-Pipeline zuverlässige Testumgebungs-Deployments?
Dafür wurde eine CI/CD-Pipeline implementiert, die eine vollautomatische Bereitstellung in der Testumgebung ermöglicht. Neue Versionen von Backend und Frontend lassen sich darüber ohne manuelle Zwischenschritte ausrollen. Das verringert das Risiko von Fehlern beim Übergang von der Test- in die Produktivumgebung.
Wie wird bei der Migration mit Zeit- und Budgetrahmen umgegangen?
Zeit und Budget wurden im Projekt als eigene Erfolgsfaktoren behandelt und entsprechend in der Projektsteuerung berücksichtigt. Wie viel Zeit und Budget für Ihr Vorhaben nötig sind, hängt vom Umfang und Ausgangszustand Ihrer Anwendung ab. Wichtig ist, dass beides von Anfang an als fester Bestandteil der Planung mitgedacht wird.
Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?
Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.
Was kostet ein Projekt?
Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.
Arbeiten Sie herstellerneutral?
Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.
Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?
Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.
Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?
Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.
Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?
Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.