Reduzierung von CO2-Emissionen (IT-Dekarbonisierung) bei einem weltweit agierenden Konzern
Im Rahmen eines Projekts zur Dekarbonisierung der IT bei einem weltweit bekannten Nutzfahrzeughersteller hat die BITS GmbH das IT-Projektmanagement und Consulting übernommen.
Einsatz energieeffizienter Technologien im Rechenzentrum.
Einsparung signifikanter Mengen an CO2-Emissionen.
Ökologische Aspekte über den gesamten Lebenszyklus der IT-Infrastruktur berücksichtigt.
Ziel dieses Projekts war es, durch den Einsatz innovativer Technologien und effizienter Prozesse eine nachhaltigere IT-Landschaft zu schaffen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Die Herausforderung
Die Dekarbonisierung der IT erfordert ein tiefes Verständnis von Infrastruktur, Prozessen und Technologien. Zu implementieren war eine Energiemanagementsoftware, die den Energieverbrauch transparent analysiert und die Wechselwirkungen zwischen IT- und Gebäudeinfrastruktur zeigt. Für das Rechenzentrum in Dachau war die Realisierbarkeit einer Photovoltaik-Aufdachanlage zu prüfen – Standortbedingungen, architektonische Einschränkungen, technische Anforderungen, Wirtschaftlichkeit. Das CO2-Monitoring verlangte eine genaue Datenerhebung, und die Koordination externer Dienstleister wie Statiker und Installateure ein Projektmanagement, das alle Akteure zum richtigen Zeitpunkt steuert und die Meilensteine hält.
Implementierung einer umfassenden Energiemanagementsoftware
Bewertung verschiedener Faktoren zur Prüfung der Realisierbarkeit der Photovoltaik-Aufdachanlage
Genaue Datenerhebung und -analyse, um ein aussagekräftiges Monitoring-System aufzubauen
Steuerung zahlreicher Stakeholder zu dem richtigen Zeitpunkt
Realisierung
Die BITS GmbH war am Projekt sowohl organisatorisch im Projektmanagement als auch in der IT-Beratung involviert.
Im vierten Quartal 2022 wurde erfolgreich eine umfassende Energiemanagementsoftware implementiert. Durch die strukturierte Datenerhebung und -analyse konnten transparente Einblicke in den Energieverbrauch gewonnen werden. Diese Erkenntnisse dienten als Grundlage für Entscheidungen zur CO2-Reduktion und zur Optimierung des PUE-Werts. Zudem konnten die gewonnenen Erkenntnisse auch in anderen Abteilungen, wie dem Einkauf, positive Auswirkungen auf Entscheidungen und Ausrichtungen haben.
Die BITS GmbH spielte eine aktive Rolle in der Projektentwicklung der Photovoltaik-Aufdachanlage auf dem Rechenzentrum in Dachau und koordinierte externe Dienstleister wie Statiker und Photovoltaik-Installateure. Darüber hinaus unterstützte sie den Freigabeprozess des Kunden und trug zur Darlegung der wirtschaftlichen Rahmendaten bei. Dadurch wurde sichergestellt, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden konnte.
Weiter führte die BITS GmbH eine Bestandsaufnahme der gesamten IT-Ausstattung durch und stellte den Hauptverbrauchern den Energieverbrauch in Kilowattstunden pro Jahr sowie den CO2-Fußabdruck gegenüber. Dadurch konnten die CO2-Emissionen besser überwacht und gezielte Maßnahmen zur Reduktion ergriffen werden.
Fazit
Projektrollen im Überblick
Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt.
Tools & Technologien
Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.
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Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner
FAQ
Fragen zu diesem Projekt
Koordinieren Sie auch externe Gewerke wie Statiker und Installateure?
Ja, im Projekt gehörte die Koordination externer Dienstleister wie Statiker und Installateure zu den zentralen Aufgaben. Das erforderte ein hohes Maß an Methodenkompetenz im Projektmanagement, um die beteiligten Akteure zum richtigen Zeitpunkt einzubinden.
Was brauchen Sie, um den CO2-Ausstoß Ihrer IT überhaupt messen zu können?
Zentraler Bestandteil des Projekts war der Aufbau eines CO2-Monitorings, das eine genaue Datenerhebung und -analyse voraussetzt. Erst auf dieser Grundlage lässt sich ein aussagekräftiges Monitoring-System für die IT-Infrastruktur etablieren.
Welche technischen Maßnahmen wurden zur Reduzierung der Emissionen geprüft?
Im Projekt wurde unter anderem eine umfassende Energiemanagementsoftware implementiert und die Realisierbarkeit einer Photovoltaik-Aufdachanlage anhand verschiedener Faktoren bewertet. Beides setzte ein tiefes Verständnis der bestehenden IT-Infrastruktur, Prozesse und Technologien voraus.
Wie werden die zahlreichen Stakeholder im Projekt koordiniert?
Die Steuerung der zahlreichen Stakeholder zum richtigen Zeitpunkt war einer der zentralen Erfolgsfaktoren, um die Meilensteine des komplexen Projekts einzuhalten. Dazu gehörte auch die fachgerechte Aussteuerung der verschiedenen Akteure im Projektverlauf.
Wie läuft ein KI- oder IT-Projekt ab?
Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.
Was kostet ein Projekt?
Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.
Arbeiten Sie herstellerneutral?
Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.
Womit beginnt die Zusammenarbeit am besten?
Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.
Übernehmen Sie auch den Betrieb nach dem Go-live?
Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.
Bieten Sie Schulungen für unsere Mitarbeitenden an?
Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.