Historisch gewachsene Systemlandschaft
Die Weiterentwicklung innerhalb eines langjährig aufgebauten Systems mit zahlreichen individuellen Lösungen erforderte tiefes technisches Verständnis und hohe Sorgfalt bei jeder Änderung.
Bereits seit 2007 unterstützt BITS einen international führenden Nutzfahrzeughersteller mit einer unternehmensweit eingesetzten Plattform zur Verwaltung von Prototypen, Werkstattprozessen und technischen Umbauten in der Fahrzeugentwicklung. Die Anwendung wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ein zentraler Baustein in der Entwicklungslandschaft des Kunden – mit über 5.000 aktiven Nutzerinnen und Nutzern weltweit.
Stabiler Betrieb und Weiterentwicklung seit über 15 Jahren.
Flexibel erweiterbar trotz komplexer Abhängigkeiten.
Täglicher Einsatz durch tausende Nutzer:innen.
Digitale Unterstützung vieler Geschäftsprozesse in einer Plattform.
Ziel war eine skalierbare, sichere und effiziente Lösung, die komplexe Prozesse zentral abbildet: die Verwaltung von Erprobungsträgern, das Handling von Umbauaufträgen, das Reporting von Mängeln und die Planung von Werkstattkapazitäten – ergänzt um die Analyse von Steuergeräten, Lagerverwaltung und Teilebestellung.
Entstanden ist ein hochvernetztes, robustes und flexibel erweiterbares System, das heute standort- und konzernübergreifend arbeitet, auch mit Schwesterunternehmen.
BITS verantwortet die Plattform vollständig – von der Erstimplementierung über die kontinuierliche Weiterentwicklung bis zu Pflege, Wartung und Betrieb – und liefert Fach- und IT-Konzepte, Schnittstellen und Qualitätssicherung. Die Entwicklungszyklen werden agil und in enger Abstimmung mit dem Kunden gesteuert.
Die Plattform begann als maßgeschneiderte Neuentwicklung für eine komplexe, bislang nicht digital abgebildete Prozesswelt. Mit dem Rollout wuchsen Anforderungen und Komplexität stetig: Aus der ursprünglichen Lösung wurde eine Plattform mit zahlreichen Funktionsmodulen, tiefen Systemverflechtungen und wachsender Nutzerbasis – weiterentwickelt im laufenden Betrieb, ohne funktionale Einbußen oder Performanceverluste.
Hinzu kamen moderne Schnittstellenstandards für den konzernweiten Datenaustausch mit nationalen und internationalen Partnern, on-premise wie in der Cloud, mit synchroner und asynchroner Kommunikation. Und BITS moderierte als Technologiepartner und Berater einen langfristigen Veränderungsprozess – von der Auswahl der Lösungsansätze bis zur Konzeption neuer Funktionen mit den Fachbereichen.
Die Weiterentwicklung innerhalb eines langjährig aufgebauten Systems mit zahlreichen individuellen Lösungen erforderte tiefes technisches Verständnis und hohe Sorgfalt bei jeder Änderung.
Die Verwaltung von Entwicklungsträgern, inklusive aller Umbauten und technischen Änderungen, machte eine lückenlose, flexible Datenstruktur notwendig.
Die Implementierung von Schnittstellen für den Austausch mit internationalen Entwicklungsabteilungen stellte hohe Anforderungen an Sicherheit, Synchronität und Fehlerbehandlung.
Unterschiedliche Betriebsumgebungen (Cloud und On-Premises) erforderten ein intelligentes Schnittstellen-Design zur fehlerresistenten Verarbeitung von Events.
Mehr als 500 Datenbanktabellen und große Benutzerzahlen machten eine kontinuierliche Optimierung der Systemleistung notwendig.
Änderungswünsche und neue Feature-Anfragen des Kunden erforderten eine enge, strategische Beratung durch das BITS-Team.
BITS begleitet das Projekt seit vielen Jahren als Partner und verantwortet die ganzheitliche Betreuung einer zentralen Softwareplattform für die Entwicklung und Erprobung neuer Fahrzeugmodelle. Die Anwendung ist unternehmensweit etabliert und geschäftskritisch – mit mehreren tausend aktiven Nutzer:innen in Werkstätten, Entwicklung, Logistik, Qualitätssicherung und Projektsteuerung.
Im Mittelpunkt steht die vollständige digitale Abbildung der Prozesse rund um die Fahrzeugentwicklung: Verwaltung und Dokumentation von Prototypen und Erprobungsträgern, Erfassung technischer Umbauten, Planung und Koordination von Werkstattaufgaben, Bearbeitung von Symptomen und Mängeln aus den Testphasen – ergänzt um Teilebestellung, Lagerverwaltung und Reporting.
Im Backend trennt eine mehrschichtige Struktur Fachlogik, Datenzugriff und Schnittstellen sauber; das erleichtert Wartung und Erweiterung und trägt Performance und Ausfallsicherheit auch bei hoher Last. Die Oberfläche ist auf die Rollen der Anwender abgestimmt – Werkstattteams brauchen andere Sichten als Projektleiter oder Diagnosespezialisten – und erreicht so hohe Akzeptanz im Alltag. Eine relationale SQL-Datenbank mit über 500 Tabellen trägt hohe Transaktionsvolumen und komplexe Verknüpfungen.
Standardisierte Schnittstellen ermöglichen den konzernweiten Datenaustausch, auch mit internationalen Tochtergesellschaften und Partnern – synchron und asynchron über ein eventbasiertes Konzept, unabhängig davon, ob die Systeme in der Cloud oder lokal laufen.
Neben der Weiterentwicklung verantwortet BITS Betrieb und Support vom 1st bis zum 3rd Level, erstellt Fach- und IT-Konzepte, spezifiziert Schnittstellen und setzt alle Vorhaben in agilen Sprints um. Ein strukturiertes Qualitäts- und Release-Management integriert neue Funktionen zuverlässig, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
Über 5.000 aktive Nutzer:innen an internationalen Standorten arbeiten täglich mit der Anwendung.
Alle relevanten Prozesse – von Prototypenverwaltung bis Lagerlogistik – sind vollständig digitalisiert.
Die modulare Struktur erlaubt eine flexible Erweiterung und schnelle Umsetzung neuer Anforderungen.
Eine strukturierte relationale SQL-Datenbank sorgt für hohe Stabilität und Performance.
Bidirektionale, asynchrone Schnittstellen ermöglichen sicheren Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg.
Betrieb, Support, Qualitätssicherung und agile Weiterentwicklung liegen vollständig in der Hand von BITS.
Das Projekt verdeutlicht, wie nachhaltige technologische Entwicklung und partnerschaftliche Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg zu einer leistungsfähigen, zukunftssicheren Lösung führen können. Aus einer individuellen Anwendung wurde im Laufe der Zeit eine zentrale Plattform, die heute tief in die Arbeitsprozesse des Kunden integriert ist und täglich einen echten Mehrwert schafft.
Durch das Zusammenspiel aus technischer Kompetenz, agiler Vorgehensweise und einem tiefen Verständnis für die fachlichen Anforderungen konnte ein System geschaffen werden, das nicht nur stabil läuft, sondern kontinuierlich weiterwächst – mit dem klaren Fokus auf Skalierbarkeit, Qualität und Benutzerfreundlichkeit.
Für BITS ist dieses Projekt ein Beispiel dafür, wie komplexe Herausforderungen gemeinsam mit dem Kunden lösungsorientiert gemeistert werden können – zuverlässig, pragmatisch und zukunftsorientiert.
Die Experten/innen der BITS übernahmen folgende Rollen in diesem Projekt.
Folgende Tools und Technologien kamen in diesem Projekt zum Einsatz.
Sie interessieren sich für unsere Projekte oder möchten mehr über vergleichbare Digitalisierungslösungen erfahren? Kontaktieren Sie uns unverbindlich. Wir zeigen Ihnen gerne, wie moderne KI und IT auch Ihr Unternehmen voranbringt.
Marc SchallehnIhr persönlicher Ansprechpartner
FAQ
In diesem Projekt ist aus einer ursprünglich individuellen Lösung über 15 Jahre eine umfassende Plattform mit vielen Funktionsmodulen entstanden. Voraussetzung dafür ist eine Architektur, die sich schrittweise erweitern lässt, ohne bestehende Prozesse zu gefährden. Ein vollständiger Plan zu Beginn ist also nicht zwingend nötig, entscheidend ist die kontinuierliche, saubere Weiterentwicklung.
Im Projekt wurden neue Anforderungen so integriert, dass bestehende Prozesse stabil blieben und keine Performanceverluste auftraten. Das erfordert bei jeder Erweiterung eine sorgfältige Qualitätssicherung und Projektsteuerung. Die tägliche Nutzung durch tausende Anwender lief währenddessen unterbrechungsfrei weiter.
Dafür wurden moderne Schnittstellenstandards eingeführt, die einen Datenaustausch mit nationalen wie internationalen Partnern ermöglichen. Die Plattform kommuniziert sowohl mit On-Premise-Umgebungen als auch mit Cloud-Systemen. Je nach Anforderung kommt eine Mischung aus synchroner und asynchroner Kommunikation zum Einsatz.
In diesem Projekt hat sich die kontinuierliche Weiterentwicklung über 15 Jahre bewährt, weil die Plattform mit den fachlichen Anforderungen mitwachsen konnte, statt sie neu abzubilden. Eine tiefe Systemverflechtung und eine wachsende Nutzerbasis sprechen eher für diese Evolution als für einen kompletten Neuaufbau. Entscheidend ist, dass Architektur und Qualitätssicherung die Weiterentwicklung im laufenden Betrieb zulassen.
Wir starten mit einem gemeinsamen Zielbild, analysieren Ausgangslage und Daten und leiten daraus konkrete Use Cases ab. Danach setzen wir iterativ um – vom Prototyp über die Integration bis zum verlässlichen Betrieb.
Die Kosten hängen von Umfang, Komplexität und Zielsetzung ab. Kleinere Analysen und Prototypen starten im niedrigen Projektrahmen, umfangreiche Plattform- und Integrationsprojekte entsprechend höher.
Ein erster Proof of Concept ist oft in wenigen Wochen möglich, größere Lösungen entstehen über mehrere Monate in iterativen Schritten.
Ja. Wir wählen Technologien und Plattformen anhand Ihrer Anforderungen aus – nicht anhand von Herstellerbindungen.
Meist mit einem unverbindlichen Informationsgespräch oder einer kompakten Potenzialanalyse.
Ja, über Managed Services betreuen wir Lösungen langfristig – inklusive Support, Monitoring und Weiterentwicklung.
Ja, über unser Enablement- & Academy-Angebot – von KI-Grundlagen bis zu individuellen Workshops.
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